Estella’s Weblog

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11. LV: 08.01.08 Abschlusslerntagebuch Januar 14, 2008

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In der heutigen letzten Stunde haben wir uns mit dem Übungsauftrag: Zukunft von web 2.0 diskutiert und mit einem Kursresümee beschäftigt.

Beim Übungsauftrag wurde deutlich, dass die Zukunft des web 2.0 eine noch stärkere Kommerzialisierung (auch per e-mail) zB. studivz – ausser bei diese beiden strömungen: web 3.0, semantisches web, Autoversicherungen vernetzen, Chips im Hirn – mit sich bringt.

Für die Zukunft steht nicht nur ein Netzwerk von Bedeutungen im Vordergrund, dafür aber von Beziehungen. Ziel ist es die mühsame und komplexe Kombination von Begriffen, wie and/or/not zu reduzieren. : ein anderes interessantes Beispiel zeigt hier auf, wie die Begriffssuche schwer sein kann.

In web-Zukunft wird es wichtig sein, in kleinere Schritte zu denken, zB. microblogging, (= Weblog in Kurzform mit sms-Länge, blogging mit Kurznachrichten). Dazu haben wir uns zwei Werkzeuge: twitter, jaiku angeschaut. Vorteile dazu: man braucht keinen pc, tastatur, etc. um zu bloggen. Mittels microblogging, kombiniert man mit einer kurzen textanzahl, kann mann zB. einfach eine sms-senden und mittels widget auf das web mobil schreiben und in echtzeit veröffentlichen! Hierzu zwei konkrete Beispiele:

  • politik.netzkompetenz.at: twitter plug in eingebaut, fast in echtzeit publiziert, sieht dann über ein twitter-widget was/wo ich gerade bin und mache!
  • Video-blogging-tool: sofort auf seine website gestellt, und funktioniert nur mit mobilen endgerät und ohne pc!

Alle diese Soziale-Online-Netzwerke wie facebook, studivz, flickr, sind ja auf freiwilligen Wunsch öffentlich oder nicht, manche aggregieren alle Netzwerke in einem. Diese sind, bei Wunsch, zB. unter google, zu finden. Bei ex.plode.us, kann man, darüber hinaus sehen, ob man auch noch woanders eingeloggt ist. Was zB. von google nicht gefunden wird, wird bei ex.plode.us sichtbar. Sogar die Freundevernetzung ist hier findbar, dadurch bekommt man einen viel besseren Eindruck über eine Person.

Für die Zukunft ist eine automatische Bilderkennung geplant. Dh. der PC selbst sucht zB. nach ähnlichen Bildern, und zeigt wo noch dieses Bild zu finden ist, usw.

Diese Zukunftsvisionen sind automatisch auch einer Kritik unterworfen, wie unreflektierte Verwendung, zweideutige Reputation. Ein interessantes Video zeigt hierzu eine mögliche Zukunftsvision der global players (amazon, google). Die Vision geht davon aus, falls eine info-monopol geben sollte, das sog. google epic, werden die Leute in Zukunft mittels geotagging interaktive nachrichten, das sofort lesbar/abrufbar ist, editieren. DieseVision der Monopolmacht über userdaten birgt eine gewisse Gefahr dar. box.net, esnips sind ja gewisse Zukunftsbeispiele, das gibt es bei google noch nicht.

Spannend wird es sein, diese gesellschaftlichen Entwicklungen im Netz zu beobachten und diese ein wenig mit einem wachendem auge zu nutzen, um sich nicht allzu sehr den marketingfirmen ausgeliefert zu sein.

In der Sache zu inteliggenter Suche im PC: gibt es in einer bestimmten Weise schon seit Jahren, zB. die clusty-suchmaschine, die eine Sucheingabe zu gruppieren versucht. zB. mit go, oder kino, kadett ist die passende rubrik, um es weiter zu verfolgen, auswählbar. Achtung, man kann sich aber ein Ranking auch erkaufen…

Eine weitere interessante Suchmaschine ist kartoo, die auch visuell zeigt wie diese Suchbegriffe miteinander verbunden sind bzw. die Zusammenhänge einzelner Seiten, Suchbegriffe, Themen, Screenshots mit entsprechender Seite,… man sieht also gleich kontextabhängige Infos und ist auch sehr gut visualisierbar (sog. Info-Landschaft).

Eine Änderung für die Zukunft ergab in der Providerhaftung: dh. auch im kursdelicious sichtbar, in wie weit wir anonym bleiben dürfen, und wie es mit der Impressumspflicht wird. Ab 2005 gab es eine Änderung bei der Offenlegungspflicht. Darin steht, dass bei kommerzieller Nutzung, muss das Impressum detaillierter sein. Bei privater Nutzung sollte, lt. Offenlegungsrecht, Namen und Adresse leicht auffindbar sein.

Zum Schluss hat und Stefan nochmals apelliert für eigene Arbeiten eher auf cc-Dateien zurück zu greifen, denn bei urheberrechtlich geschützem Material kann es leicht zur Klage kommen.

In der heutigen Internetgeneration die wir leben und noch erleben werden ist es wichtig mit diesem Thema auseinander zu setzen. Dies war auch der Bewegungsgrund den KU zu besuchen. Da ich auch in Zukunft auch für meine Diplomarbeit dieses Thema miteinfliesst und ich einfach checken wollte, was ist für mich neu, was kenne ich schon, war der KU ideal!

 

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